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Sys log

SYS_LOG

Type Funktionsbaustein
IN_OUT IP_C IP_C (Parametrierungsdaten)
S_BUF NETWORK_BUFFER (Sendedaten)
R_BUF NETWORK_BUFFER (Empfangsdaten)
INPUT ACTIVATE BOOL (positive Flanke startet die Abfrage)
LDT DT (Lokalzeit)
SERVER_IP4 DWORD (IP-Adresse des SYS-LOG Servers)
PORT WORD (Port-Nummer des SYS-LOG Servers)
FACILITY BYTE (spezifiziert den Dienst oder die Komponente)
SEVERITY BYTE (Klassifizierung des Schweregrades)
TAG STRING(32) (Prozessname , ID etc. )
HOSTNAME STRING (Name oder IP-Adresse des Senders)
MESSAGE STRING(STRING_LENGTH) (Nachrichtentext)
OPTION BYTE (diverse )
OUTPUT DONE BOOL (Abfrage ohne Fehler beendet)
ERROR DWORD (Fehlercode)
SYSLOG ist ein Standard zur Übermittlung von Meldungen in einem IP-Rechner-Netzwerk. Das Protokoll ist dabei sehr einfach aufgebaut – der Client sendet eine kurze Textnachricht an den SYSLOG-Empfänger. Der Empfänger wird auch als "syslog daemon" oder "syslog server" bezeichnet. Die Meldungen werden mittels UDP-Port 514 oder über TCP-Port 1468 gesendet und enthalten die Nachricht im Klartext. SYSLOG wird typischerweise für Computersystem-Management und Sicherheits-Überwachung benutzt. Damit ermöglicht es die leichte Integration von verschiedensten LOG-Quellen auf einen zentralen SYSLOG-Server. Die Server-Software gibt es für alle Plattformen mitunter auch als Free / Shareware. Unix bzw. Linux-Systeme haben einen SYSLOG-SERVER schon integriert. Durch eine positive Flanke von ACTIVATE wird aus den Parametern LDT, FACILITY, SEVERITY, TAG, HOSTNAME,MESSAGE eine SYSLOG-Nachricht generiert und an die SERVER_IP4 Adresse gesendet. Mittels OPTION können noch diverse Eigenschaften gesteuert werden (Siehe Tabelle OPTION). Nach erfolgreichen Versenden wird DONE=TRUE, ansonsten wird bei ERROR die konkrete Fehlermeldung ausgegeben (Siehe ERROR von Baustein IP_CONTROL).
FACILITY,SEVERITY,TIMESTAMP,HOSTNAME,TAG,MESSAGE

sys_log sys_log_schema

Beispiel:

Beispiel:

MAIL.ERR: Sep 10 08:31:10 149.100.100.02 PLANT2_PLC1 This is a test message generated by OSCAT SYSLOG

Folgende OPTION können verwendet werden

Folgende Severity sind als Standard definiert:

Folgende Facility sind als Standard definiert:

Für allgemeine syslog-Nachrichten sind die Facility-Werte 16-23 vorgesehen (local0 bis local7). Es ist aber durchaus zulässig, auch die vordefinierten Werte 0 bis 15 für eigene Zwecke zu verwenden.

Mit Hilfe von Facility und Severity kann später auf den SYSLOG-Server (Datenbank) sehr leicht nach bestimmten Meldungen gefiltert werden, wie beispielsweise: "Erfasse alle Mailserver-Nachrichten vom Schweregrad error".

Beispiel (Screenshot) eines SYSLOG-Servers für Windows

BIT Funktion
0 FALSE = mit Facility,Severity-CodeTRUE = ohne Facility,Severity-Code
1 FALSE = mit RFC HeaderTRUE = ohne RFC Header (nur die MESSAGE alleine wird versendet)
2 FALSE = mit CR,LF am EndeTRUE = ohne CR,LF am Ende
3 FALSE = UDP ModusTRUE = TCP Modus
Severity Beschreibung
0 Emergency
1 Alert
2 Critical
3 Error
4 Warning
5 Notice
6 Informational
7 Debug
Facility Beschreibung
00 Kernel message
01 user-level messages
02 mail system
03 system daemons
04 security/authorization messages
05 messages generated internally by syslogd
06 line printer subsystem
07 network news subsystem
08 UUCP subsystem
09 clock daemon
10 security/authorization messages
11 FTP daemon
12 NTP subsystem
13 log audit
14 log alert
15 clock daemon
16 local10
17 local11
18 local12
19 local13
20 local14
21 local15
22 local16
23 local17